Ackerfestival e.V. - Geschichte

We’ve come a long way! Mittlerweile seit zehn Jahren veranstalten wir das ACKERFESTIVAL und von Jahr zu Jahr haben wir mehr Spaß dabei. Zeit, mal ein bisschen zurückzublicken…

 


2004
Sebastian Gläser, Birte Ganser und John Paul Cullmann aus dem Kreis Pinneberg planen gemeinsam ihren 18. Geburtstag – eine Feier, die fernab der üblichen Jubiläumsbesäufnisse unvergesslich und einmalig werden soll. Die Idee eines Open-Air-Festivals wird geboren. Durch Beziehungen zum Jugendzentrum Geschwister-Scholl-Haus in Pinneberg bekommen die Jugendlichen eine Bühne gestellt und auch die Musical-Company Pinneberg unterstützt die drei Jugendlichen und stellt Sound und Licht zur Verfügung. Im Handumdrehen steht im Spätsommer 2004 auf einem Acker im idyllischen Dörfchen Tangstedt ein kleines gemütliches Festival. Alles ein bisschen improvisiert und am Rande der Legalität, aber: ein Festival. 300 Geburtstagsgäste, Freunde und Freundesfreunde kommen zu der Sause und feiern bis tief in die Nacht zu den angesagtesten Bands der Gegend. Bereits beim Aufräumen am nächsten Morgen (sprich: am späten Nachmittag) wird klar, das kann noch nicht alles gewesen sein…

 


2005
Sebastian und Birte lässt die Begeisterung für das Festival einfach nicht mehr los. Deshalb planen sie gemeinsam mit weiteren Freunden ein offizielles Ackerfestival mit Werbung, amtlicher Genehmigung und allem was dazu gehört. Alles läuft wie geschmiert bis kurzfristig der Veranstaltungsort ausfällt: Der Brachvogel (wer kennt ihn nicht…) findet das Festivalwochenende und vor allem den Festivalacker perfekt zum Brüten und das Ackerteam, tierlieb wie es nun mal ist und ja, auch von den zuständigen Behörden dazu gezwungen, sagt die Veranstaltung in Tangstedt ab. Das Festival findet letztendlich in einer abgespeckten Version indoor in der Honigfabrik in Wilhelmsburg/Hamburg statt…

 


2006
Die Enttäuschung über das kurzfristig geplatzte Festival sitzt noch tief in den Knochen, doch die Lust auf ein richtiges Musikfestival im Kreis Pinneberg überwiegt. Dieses Mal muss professioneller an die Sache rangegangen werden und so beschließt das Ackerfestival-Team die Gründung eines Vereins. Am 07.02.2006 wird der Verein in das Vereinsregister eingetragen und ein weiteres Mal beginnt das Team die Konzeption und Planung des Ackerfestivals. In diesem Jahr ist es dann endlich soweit und durch Zufall entdeckt das Team auf einem Pinneberger Stadtplan die magischen Worte "Veranstaltungsgelände" direkt auf dem Sportplatz der beschaulichen Gemeinde Kummerfeld. Die Gemeinde wiederum steht dem Verein auch ziemlich offen gegenüber und der Rest ist Geschichte: das erste Ackerfestival vom 15.-16. September 2006 auf dem Sportplatz Kummerfeld…


 
2007
Für alle Beteiligten zwar ein Riesenspaß, war das Ackerfestival 2006 aber dennoch alles andere als ein finanzieller Erfolg für den Verein. Im Juni 2007 findet deshalb ein Benefizkonzert zugunsten des Vereins im Geschwister-Scholl-Haus Pinneberg statt - die Geburtsstunde des "Ackerfestival Warm-Up". Zahlreiche Besucher kommen in das Jugendzentrum und die Zukunft des Ackerfestivals ist gesichert. Am 20.09 und 21.09.2007 findet das Ackerfestival zum zweiten Mal in der beschaulichen Gemeinde Kummerfeld statt und dank der hervorragenden Leistung der Vereinsmitglieder und der Unterstützung von Gemeinde und Behörden wird die Veranstaltung ein riesiger Erfolg. 19 Bands (u.a. die Lokalmatadoren von Blackened White und die Deutschrock-Szenegröße Ohrenfeindt) rocken den sonst so ruhigen Acker auf dem Sportplatzgelände von Kummerfeld und mehr als 800 Besucher lassen sich das Open-Air nicht entgehen…
 


2008
Ohne finanzielle Probleme im Nacken startet der Verein frohen Mutes in das neue Jahr und neben dem Warm-Up in Pinneberg kommen noch zwei weitere Konzerte in Hamburg in Kooperation mit "Rockelite" dazu. Hier bekommen junge Pinneberger Bands die Möglichkeit sich vor einem größeren Publikum in Hamburg zu präsentieren und der Name Ackerfestival wird weiter in die Welt hinausgetragen. So wird auch das Festival mit der Unterstützung von Bands wie z.B. Pete Blume, Talk Radio Talk oder Vincent Van GoGo wieder ein voller Erfolg und die Mission immer deutlicher: Newcomer neben erfahrene Bands auf die Bühne zu stellen und von Jahr zu Jahr ein bisschen besser und größer zu werden…



2009
Getreu dieser Mission startet das Team früh in die Vorbereitungsphase für 2009 und trotz einer gewissen Routine wird es dem Team alles andere als langweilig. Nach erfolgreicher Bandauswahl, Sponsorensuche, üblichem Behördenwahn, der Planung des Warm-Up und zig weiteren Zerreißproben, findet Ende September das vierte Ackerfestival in Kummerfeld statt und wird mit einer illustren Mischung Bands aller erdenklichen Genres (u.a. Das Pack, Die Rakede, Amplify, LeFly, Loui Vetton, Sturch) und dank knapp tausend Besuchern ein Erfolg auf ganzer Linie…



2010
Wir feiern fünften Geburtstag und wie kleine Kinder nun mal so sind, wollen wir zu unserem Ehrentag alles und nicht weniger! Das Warm-Up wird zu einem Contest für Newcomerbands, die einen Slot auf dem Ackerfestival 2010 gewinnen können, und um einen Gig in Elmshorn erweitert. Und das Festival? So beschissenes Wetter wie noch nie, aber auch so viele Besucher und so gute Stimmung wie noch nie. Trotz strömendem Regen feiern über 1.300 Leute  zu Supershirt, She Wants Chaos, Pinboys, Dakota, Dark Age, Kraftklub, Ludwig Van und und und.

 

2011
Bombe! Knaller! Ausverkauft! Erstmals! Wir haben noch nie so viele Menschen auf unserem beschaulichen Festivalegelände gesehen. Fast 2.000 Menschen finden sich im späten September in Kummerfeld zusammen um zu Acts wie Casper, Rantanplan, Findus, Adolar, Eskimo Callboy, Loui Vetton und vielen mehr völlig auszurasten. Schön war's. Machen wir 2012 gerne noch mal!

 

2012
Dieses Mal setzen wir sogar noch einen drauf und sind bereits vor Festivalbeginn komplett ausverkauft. Die Campingtickets, die ab diesem Jahr aufgrund von Platzmangel begrenzt werden mussten, sind sogar bereits einen Monat vor dem Festival vergriffen. Das Festival an sich wird bei uns intern kurzerhand zum besten Ackerfestival bisher erklärt, denn wir sind das gesamte Festival über so entspannt wie noch nie. Die gut 2.000 Besucher fühlen sich pudelwohl und feiern als gäbe es keinen Morgen mehr und auch die 15 Bands (u.a. Rockstah, We Butter The Bread With Butter, Turbostaat, Bondage Fairies, Vierkanttretlager, Fuck Art Let's Dance, Frau Potz) sind mehr als begeistert von uns und unseren Besuchern. So kann's weitergehen!

 

2013
Langsam aber sicher gehen uns die Superlative aus. Auch 2013 haben Bands und Besucher stimmungsmäßig noch mal eine ordentliche Schippe draufgeknallt. Bei bestem Wetter haben sich u.a. Egotronic, Feine Sahne Fischfilet, KMPFSPRT, Die Nerven, Ahzumjot und Findus auf der Bühne mehr als ordentlich ins Zeug gelegt und wieder mal über 2.000 Besucher haben vor der Bühne alles gegeben, um gemeinsam ein unvergessliches Wochenende im Spätsommer zu erleben. 

 

2014
Die Bands (u.a. Kadavar, I Heart Sharks, Station 17, Zugezogen Maskulin, Liedfett und Fuck Art Let's Dance) hatten unglaublich viel Spaß auf der Bühne und die Besucher haben entsprechend abgefeiert. Wieder mal volle Hütte und nix, wirklich nix zu beanstanden. Uns war fast schon langweilig, so entspannt lief alles. Nächstes Jahr steht das Jubiläum ins Haus und 2014 noch zu toppen, wird schwerfallen. Aber wir werden uns schon was einfallen lassen...

 

2015
Wir sollten geprüft werden, ausgerechnet beim zehnjährigen Jubiläum ...vielleicht waren wir die Jahre vorher einfach zu entspannt. Aber auch als das Wetter über Stunden den Weltungergang simulierte, Zelte, Pavillone und Technik durch die Gegend flogen, haben alle einfach immer weiter gemacht. Die Bands und die Besucher genauso wie wir. Mit Acts wie Antilopen Gang, Adam Angst, Dúné, Fjørt, Terrorgruppe und Turbostaat hat auch dieses, zehnte, stürmische Ackerfestival allen Beteiligten viel Spaß gemacht.

 

2016

Super Festival, das Wetter war toll, der Weltuntergang vom Vorjahr hat sich zum Glück nicht wiederholt, unsere Bierrutsche hat dem Bierteam viel Arbeit abgenommen. Die Bands hatten viel Spaß, wir hatten viel Spaß, alles lief super. Dieses Jahr hatten wir Acts wie die Truckfighters, Any Given Day, Neonschwarz, Montreal oder Blackened White.

 

 

 



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