Diese Bands haben 2014 gespielt:




KADAVAR

Wer böse sein will, behauptet, Berlin sei die Hauptstadt der Hipster, des ewigen Trends Hinterherlaufens, des andauernd an einem vorbeiziehenden Zeitgeistes. Wer ehrlich ist, gibt zu: Berlin ist nun mal die Stadt, in der alles möglich ist. Und wenn man dem Zeitgeist nicht hinterherrennen und stattdessen Musik machen möchte, die so klingt als wären Schlaghosen grade erst in Mode gekommen, dann geht das eben am besten genau in der Stadt, in der alles möglich ist. Kadavar spielen psychedelischen 70er-Hard-Rock als sei es nichts. Und vor allem: Als wäre es das Coolste der Welt. Wer schon mal eine Show der drei Hauptstädter gesehen und miterlebt hat, wie Musik einen voll und ganz in ihren Bann zieht, weiß: Mindestens für diesen Moment ist es das Coolste auf der Welt.

 




I HEART SHARKS

Treffen sich drei Typen aus drei verschiedenen Ländern in den Katakomben des Berliner Techno-Clubs Berghain und beschließen eine Band zu gründen. Klingt so, als würde so etwas in der Weltstadt Berlin jedes Wochenende passieren. Tut es vielleicht auch, muss aber noch lange nicht funktionieren. In dieser warmen Sommernacht 2007 jedoch scheinen sich drei besondere Köpfe gefunden zu haben. I Heart Sharks aus New York, London und Berlin haben es sich zur Aufgabe gemacht, elektronischer Musik Seele einzuhauchen, den Synthie als gleichwertiges Instrument neben der Gitarre zu positionieren und vor allem: die Menschen zu bewegen. Den Titel ihres neuen Albums „Anthems“ kann man wörtlich nehmen. Wer hier still steht und das Leben nicht mit aller Inbrunst feiert, dem ist auch nicht mehr zu helfen.




FUCK ART LET'S DANCE

Der Name ist Programm: Gewollt und gekünstelt gibt es woanders, hier soll getanzt werden. Dass darunter der künstlerische Anspruch aber nicht leiden muss, beweisen Fuck Art Let’s Dance eindrucksvoll. Einfühlsame, intelligente Texte treffen auf atmosphärische und vielschichtige Pop-Musik, die sich trotz ihrer Komplexität in den Ohren und vor allem den Beinen der Hörer festsetzt. Und das ist ja irgendwie auch eine Kunst für sich.




STATION 17

Unserer kleinen, bescheidenen Meinung nach ist Station 17 eine der besten Livebands dieses Universums. Gefühlte 30 Menschen auf der Bühne, mindestens genauso viele Instrumente, ein riesengroßes Durcheinander. Doch sobald der erste Song angezählt wird, verwandelt sich das Chaos in eine Energie, wie man sie sonst selten bis nie erlebt und schwappt ungefiltert auf das Publikum über. Wir werden sowas von Tanzen, Freunde. Alles für alle!




LIEDFETT

Liedfett sind ein Phänomen. Vor einigen Jahre waren sie auf einmal da und sind seitdem nicht mehr wegzudenken. Mit einem einzigartigen Stilmix und mehr als mitreißenden Konzerten haben sich die drei Hamburger mittlerweile eine enorme Fanbase erspielt und stehen nicht nur auf den großen Festivalbühnen dieses Landes, sondern füllen in ihrer Heimatstadt mitunter auch Clubs, die so mancher Chart-Act nicht voll bekommt. 




MARATHONMANN

Diese fünf jungen Herren passen einfach perfekt auf dieses Festival. Marathonmann aus München machen irgendwas zwischen Punk und Hardcore, durften unlängst Casper auf Tour begleiten, werden gerne mal in einem Atemzug mit Turbostaat oder KMPFSPRT genannt und sind vor allem richtig fleißig: Nach ihrem letztjährigen Album „Holzschwert“ erscheint Ende Juli – noch rechtzeitig vor dem diesjährigen Ackerfestival – der Nachfolger „…und wir vergessen was vor uns liegt“.




ZUGEZOGEN MASKULIN

Testo und grim104 a.k.a. Zugezogen Maskulin trafen sich vor einigen Jahren in Berlin während eines Praktikums bei einer großen deutschen Rapseite. Ziemlich schnell hat sich herausgestellt, dass sie bei den Themen Humor, Politik und Musik oftmals einer Meinung sind. Insbesondere beim Thema "schlechter Rap", mit dem die Beiden aus beruflichen Gründen zuhauf konfrontiert waren, war man schnell einer Meinung und so kam schnell die gemeinsame Erkenntnis: Das geht auch besser. Wie viel besser das geht, sprach sich schnell herum und so sind die beiden Zugezogenen mittlerweile beim altehrwürdigen Hamburger Label Buback (u.a. Beginner, Deichkind und Die goldenen Zitronen) unter Vertrag und durften unlängst Thees Uhlmann auf seiner Deutschland-Tournee begleiten.




LOVE A

Wie ein irrer Typ, der kurz davor ist einem die Rübe abzuhauen, dann doch im letzten Moment ablässt, um einem grinsend auf die Schulter zu klopfen und dir eine Kippe anzubieten - ja, so lässt sich die Musik von Love A ganz gut beschreiben. Gemein, in die Wunde pieksend, dir ein Bier ausgebend. Die Welt ist gut und böse zugleich, wir irgendwo dazwischen gefangen und Love A der eingängige Soundtrack dieses Wahnsinns.




LIGHT YOUR ANCHOR

Seit Mitte 2011 mischen fünf Jungs aus Hamburg ordentlich die Szene auf: Light Your Anchor haben sich innerhalb kürzester Zeit einen Ruf als mehr als überzeugende Live-Band innerhalb der deutschen Hardcore-Szene erarbeitet und haben es mit „Hopesick“ außerdem geschafft, diese Energie auch auf Platte zu pressen. Wir sind uns sicher, dass das Ackerfestival-Publikum, das bekanntlich hier und da auch mal nach ein bisschen Wumms verlangt, die Herren und insbesondere ihre energiegeladene Musik mit Begeisterung aufnehmen wird.




SPACE CHASER

Jahr für Jahr hören wir dieselbe Leier: "Macht mal mehr Metal! Macht mal richtigen Metal! Nee, so richtigen Metal!" Nun gut, sofern es denn so etwas wie "richtigen Metal" gibt, glauben wir, ihn gefunden zu haben: Space Chaser kommen aus Berlin und sind Metal durch und durch. Ohne wenn und aber, doch mit allem, was dazu gehört: Lange Haare, Muskelshirts, ausufernde Gitarrensoli und nicht zu vergessen "Siggi", die Frontsirene - hier passt einfach alles. Macht euch bereit, für eine Zeitreise in die Achtziger, die ihr so schnell nicht vergessen werdet!




GO GO BERLIN

Die Musik von Go Go Berlin aus Dänemark klingt genauso wie die Band aussieht: Hier ein bisschen 70er Rock, dazu eine Portion 80er Hair-Metal und obendrauf noch aktueller Indie-Rock. Wenn Bon Jovi (die guten, aus den Achtzigern) zusammen mit den Arctic Monkeys (den guten, vor Josh Homme) ins Studio gehen und einfach ungeniert drauf loslegen würden, würde das in etwa so klingen. Wer sich hierunter so gar nichts vorstellen, sei schwer ans Herz gelegt sich die Band auf dem diesjährigen Ackerfestival anzugucken, denn das Ergebnis ist, insbesondere live, phänomenal.




MATULA

Matula muss man eigentlich nicht mehr vorstellen. In Neumünster aufgewachsen und mittlerweile auf Hamburg und Kiel verteilt, machen die vier jungen Herren seit Jahren die Bühnen dieses Landes unsicher. Auf ihrem neuen Album "Auf allen Festen" gehen sie unter anderem der Frage nach, wie viel Punk mit 30 noch sein muss und schaffen im Handumdrehen den passenden Sound für erwachsene, aber noch lange nicht in die Tage gekommene Freunde der Haudraufmusik.




FREIBURG

Freiburg kommen aus Gütersloh, sind unverschämt jung und machen dennoch bereits seit sechs Jahren gemeinsam Musik. Ihr neues Album "Aufbruch" wurde vor kurzem über die stets geschmackssicheren Freunde von This Charming Man Records veröffentlicht und ist verdammt gut. Noise, Punk, Indie - was auch immer es ist, es ist mitreißend. 

 




FOUR COLOURS

Vier Jungs aus Elmshorn bzw. Hamburg, deren Musikstil wir wie folgt beschreiben: Schön. Man kann noch so viele Schubladen aufmachen oder Vergleiche heranziehen, aber am Ende des Tages zählt nun mal das Gefühl, das einem Musik vermittelt. Und das steht bei Four Colours an oberster Stelle: "Wir machen die Musik, die uns gefällt und das Größte ist für uns immer wieder, Menschen zu finden, die Freude an unserer Musik haben!" Wort drauf. Wir sind uns sicher, dass viele Leute auf dem Ackerfestival 2014 Freude an der fantastischen Musik der Band haben werden.




JOHN MONDAY

 Wenn heutzutage neue Bands auf der Bildfläche erscheinen, werden oft die hanebüchensten Genres erfunden, um sich ja vom Rest abzugrenzen. Zeitgleich wird aber auch gerne eine Referenz nach der anderen hinzugezogen, um dem geneigten Hörer dennoch mit an die Hand zu geben, worauf er sich denn ungefähr einstellen kann. All das haben die vier Hamburger von John Monday nicht nötig. Jung, unverbraucht und dennoch einfach nur Rock’n’Roll. Manchmal braucht es nicht mehr als Gesang, Gitarre, Bass und Schlagzeug, um eine mitreißende Show abzuliefern und das Publikum in seinen Bann zu ziehen. Manchmal kann es so einfach sein. Für Fans von: guter Musik.







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